
ENTSTEINUNG

Auf einigen Flächen können Steine die Nutzung des Bodens beträchtlich einschränken. Dies gilt insbesondere in der Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich. Steine können Schäden an Bewirtschaftungsgeräten verursachen und Ernteerträge in Qualität und Quantität mindern.
Zum Entsteinen des Bodens gibt es eine Vielzahl von Verfahren mit unterschiedlichen Maschinen und Geräten.
Wir bieten Ihnen drei Verfahren an. Sprechen Sie uns an wir beraten Sie gerne!
Steineroder
Roden ist das Entfernen von Steinen und Fremdkörpern aus dem Boden bis hin in eine definierte Tiefe (i.d.R. Ackerkrume). Im Einsatz dabei sind modifizierten Lockerungsgeräte (ab 12 cm Steindurchmesser) und Steineroder (ab 30 mm Steindurchmesser).
Das Roden von Steinen, um die Entsteinung des Bodens zu erreichen, ist ein relativ aufwendiges Verfahren. Steineroder sind Maschinen, die den Kartoffelrodern ähneln. Es wird dabei überwiegend mit Siebwalzen und Siebketten gearbeitet.
In der Regel können damit Steine und Fremdkörper ab ca. 30 mm bis ca. 350 mm gerodet werden.
Diese Angaben sind stark abhängig von den Standortbedingungen Steineroder arbeiten mit Zwischenbunkern um die gerodeten Steine zunächst im Gerät selbst zu sammeln oder mit Überladebändern, die das gleichzeitige Ablegen der Steine in einem parallel fahrenden Wagen ermöglichen.

Steinzertrümmerer
Mit Steinebrechern lassen sich Steine und Fremdkörper auf wenige Millimeter zerkleinern.
Dort, wo Böden für die landwirtschaftliche Produktion genutzt werden, sollte möglichst auf dieses Verfahren verzichtet werden, da neben den Steinen auch die Bodenstruktur zerstört wird und scharfkantiger Steinbruch die Erntequalität beeinträchtigen kann.
Indessen lassen sich Steinebrecher hervorragend bei Baumaßnahmen im Unterboden, vor Auftrag des Oberbodens einsetzen.

Umkehrfräse
Mit Umkehrfräsen (Steinfräsen) wird der Boden aufgenommen und beim rückwärtigen Ablegen wird der Materialstrom gesiebt, so dass Steine und Fremdkörper definierter Größe unter dem Siebgut abgelegt werden. In der Regel lassen sich diese auf eine Tiefe von 5 bis 12 cm verstecken.
Dieses Verfahren eignet sich nur auf Flächen, die anschließend nicht wieder bearbeitet werden müssen (z.B. Golfplätze, Weiden, Reitplätze)



