
TIEFENLOCKERUNG

Durch äußere negative Einflüsse und die Bewirtschaftung der Böden kommt es zur Schädigung des Bodengefüges, welche dauerhaft die Regulations-, Lebensraum- und Produktionsfunktion des Bodens negativ beeinträchtigt. Tiefenlockerung ist eine Form der Bodenbearbeitung unterhalb des Oberbodenhorizontes mit dem Ziel diese Bodenschadverdichtung zu beseitigen.
Zur Bearbeitung Ihres Bodens haben wir alle Systeme der statischen und dynamischen Tiefenlockerung zur Verfügung.
Lassen Sie sich gerne von uns beraten.
Stech-Hub-Lockerung "Cultermatic"
Der Stech-Hub Lockerer TLG arbeitet in zwei getrennten Arbeitstakten bis in eine Tiefe von 100cm. Dabei werden alle Verdichtungen im Untergrund beseitigt und der Boden intensiv bis in kleine Aggregatstrukturen gelockert.
2-armige Geräte eignen sich auch für die aktive Lockerung bestehender Anlagen beispielsweise nach dem Spargelstechen, um Staunässe zwischen den Reihen zu verhindern.
Das System wurde ursprünglich von der Firma Kaelble-Gmeinder entwickelt, mittlerweile stehen zusätzlich schlagkräftige Imants Geräte zur Verfügung.
Abbruchlockerung mit dem MM 100
Das Abbruchlockerungsgerät MM 100 kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn eine tiefe Bodenbearbeitung ohne Vermischung der Horizonte gewünscht wird. Es eignet sich besonders für die Lockerung von feuchten oder vernässten Standorten.
Eine Erhaltung der ursprünglichen Bodenstruktur und selektive Tiefendüngung oder -kalkung sind in einem Arbeitsgang möglich. Die maximale Arbeitstiefe beträgt dabei 100 cm.
Verschiedene Arbeitswerkzeuge ermöglichen den Einsatz mit mischenden und nicht-mischenden Effekten auf das Bodengefüge.
Arbeitsweise: Vier große Lockerungswerkzeuge stechen von oben in den Boden ein, durchdringen die verdichteten Horizonte vertikal bis auf die gewünschte Arbeitstiefe, brechen den Boden nach oben-hinten weg und lassen ihn anschließend wieder fallen.
Tiefspatenmaschine von Imants
Der Einsatz einer Tiefspatenfräse empfiehlt sich insbesondere dort, wo verschiedene Bodenhorizonte intensiv miteinander vermischt werden sollen.Arbeitstiefen von 125 cm und mehr sind dabei von unseren Spezialgeräten realisierbar.
Kernstück der Tiefspatenfräsen sind rotierende Spatenwellen mit langsamen Umlaufgeschwindigkeiten und sehr großen Durchmessern.
An diesen Spatenwellen sitzen ungefähr spaten-große Arbeitswerkzeuge, die in den Boden eingreifen.
Die Arbeitswinkel der Werkzeuge sind so konstruiert, dass nur die Spatenspitze an der Bearbeitungssohle entlang geführt wird und so ein „Verschmieren“ dieser (Frässohlenbildung) vermieden wird.


